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Seite 1 von 3 Die Historische Geschichte von Reichenbrand. Reichenbrand liegt im Westen der Stadt Chemnitz und wurde als Bestandteil der ehemaligen Stadt Siegmar-Schönau im Jahr 1950 eingemeindet. Im Gegensatz zu Siegmar oder Schönau konnte sich hier die industrielle Entwicklung nicht durchsetzen. An den Stadtteil Reichenbrand grenzen Grüna, Mittelbach, Neukirchen, Stelzendorf, Siegmar und Rabenstein.
Auf Reichenbrander Flur befindet sich der Eingangsbereich zur „Pelzmühle“ und zum Tierpark Chemnitz. Südwestlich erhebt sich der 366,6 m hohe „Kaßberg“ (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Chemnitzer Stadtteil) an dem sich der „Stärkerwald“ anschließt. Der „Holzbach“ bildet bis knapp vor der Neefestraße die südöstliche Flurgrenze. Die schon erstmals 1347 erwähnte, 1699 bis 1701 und nochmals 1804 bis 1810 neu errichtete „Johanneskirche“ steht an der Kreuzung Zwickauer- und Hohensteiner Straße.
Erwähnenswert ist noch die „Brauerei Bergt“, die das „Reichenbrander“-Bier braut. Seit 1874 ist die Brauerei in Familienbesitz, jedoch wurde sie 1972 verstaatlicht. Erst nach der politischen Wende in der DDR ging sie wieder an die Familie Bergt über, die 1994 noch das „Bräu-Stübl“ eröffneten.
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