1150-1200 Beginn der Besiedlung von Reichenbrand.
   
1223 Rudolph de Branda errichtete einen Siedelhof als Herrensitz, wahrscheinlich das spätere
  Rittergut.
   
1263 Erste schriftliche Urkunde über Reichenbrand. Das Kloster zu Chemnitz kauft der
  Herrschaft Rabenstein den Reichenbrander Getreidezehnt ab.
   
1346 Reichenbrand wird als Kirchdorf erwähnt.
   
1375 Das Kloster von Chemnitz erwirbt
  die Herrschaft Rabenstein und damit auch Reichenbrand.
   
1550 Erste Handwerker siedeln sich an.
   
1568 Die Pest ist im Dorf.
   
1632 Schwedische Soldaten brannten die Pfarre und Schule nieder.
   
1633 An der Pest sterben im Kirchspiel über 500 Menschen.
   
1762 Im Siebenjährigen Krieg wurde das Pfarrhaus als Hauptquartier für die Schlacht bei
  Zwickau beschlagnahmt.
   
1810 Heutige Kirche wird eingeweiht.
   
1838 Sächsische Gemeindeverordnung: Erster Gemeinderat in Reichenbrand.
   
1856 Gemeinderat lehnt den Bau eines Bahnhofes ab. Die industrielle Entwicklung verlagert
  sich nach Siegmar.
   
1898 Reichenbrand wird an das elektrische Netz angeschlossen und erhält
  Straßenbahnanschluss.
   
1922 Reichenbrand stellt den Antrag auf Eingemeindung nach Siegmar und hört damit auf
  eine selbstständige Gemeinde zu sein. Reichenbrand hat zu dieser Zeit 4115 Einwohner.